UNSER ENGAGEMENT
FÜR INNOVATIVES UND
BEZAHLBARES WOHNEN

Baustart für das neue Stadtquartier ‚Hochgelegen‘

 

•  Auf einem rund 6 ha gro­ßen Grund­stück ent­steht neben dem SLK-Kli­ni­kum
in den kom­men­den Jah­ren ein neu­es Stadt­quar­tier mit 749 Wohn­ein­hei­ten

•  Das Quar­tier trägt den Namen ‚Hoch­ge­le­gen‘ und ist Teil des städ­ti­schen Akti­ons­pro­gramms Woh­nen

•  Für Ober­bür­ger­meis­ter Har­ry Mer­gel ist das Bau­vor­ha­ben ein wich­ti­ger Bei­trag zur städ­ti­schen Woh­nungs­bau­po­li­tik

Zwi­schen SLK-Kli­ni­kum und Frei­bad am Gesund­brun­nen star­tet die Stadt­sied­lung mit den vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men für die Erschlie­ßung des zukünf­ti­gen Wohn­quar­tiers ‚Hoch­ge­le­gen‘. In den nächs­ten Jah­ren ent­ste­hen auf dem rund 6 ha gro­ßen Plan­ge­biet ins­ge­samt 516 neue Wohn­ein­hei­ten. Dazu kommt ein Pfle­ge­heim. Zusam­men mit dem bereits bestehen­den Apart­ment­haus bie­tet das neue Wohn­quar­tier in Sum­me 749 Wohn­ein­hei­ten und damit Wohn­raum für rund 1.250 Men­schen.

Für Heil­bronn, das sich in einer enor­men Wachs­tums­pha­se befin­det, wird die­ser Wohn­raum drin­gend benö­tigt. „Gera­de die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum ist uns ein beson­de­res Anlie­gen. Die Ent­wick­lung des neu­en Quar­tiers ist ein Mei­len­stein im Akti­ons­pro­gramm Woh­nen und ein wich­ti­ger Bau­stein in der städ­ti­schen Woh­nungs­bau­po­li­tik“, freut sich Ober­bür­ger­meis­ter Har­ry Mer­gel.

Bau­bür­ger­meis­ter Wil­fried Hajek ist eben­falls froh, dass es end­lich los­geht: „Nach einem lan­gen Abstim­mungs- und Pla­nungs­pro­zess, der das Mit­wir­ken vie­ler Akteu­re der Stadt erfor­dert hat, sehe ich in die­sem Quar­tier eine Chan­ce für Heil­bronn neue und krea­ti­ve Wohn­ide­en in einem grü­nen Vier­tel umzu­set­zen: das heißt in ers­ter Linie vor allem bezahl­ba­res Woh­nen, aber zum Bei­spiel auch inno­va­ti­ve öko­lo­gi­sche oder kul­tu­rel­le Kon­zep­te, die das All­ge­mein­wohl im Blick haben“, so Hajek.

Mit dem neu­en Quar­tier wird Heil­bronn um ein leben­di­ges, urba­nes und archi­tek­to­nisch anspre­chen­des Stadt­quar­tier, das Wohn­raum für die Mit­te der Gesell­schaft bie­tet, rei­cher. „Die­se Ent­wick­lung ist das größ­te Pro­jekt der Stadt­sied­lung der letz­ten Jah­re“, so Domi­nik Buch­ta, Geschäfts­füh­rer der Stadt­sied­lung Heil­bronn. „Beson­ders wich­tig ist uns, dass hier auf lan­ge Sicht ein sozi­al funk­tio­nie­ren­des Quar­tier ent­steht. Dafür haben wir eini­ge Anstren­gun­gen unter­nom­men und uns inten­siv mit den Fra­gen zu not­wen­di­gen Wohn­for­men, sozia­len und kul­tu­rel­len Ange­bo­ten sowie Ver­kehrs- und digi­ta­len Infra­struk­tur­ange­bo­ten für gelin­gen­de Neu­bau­quar­tie­re aus­ein­an­der­ge­setzt und die Nut­zungs­be­dürf­nis­se im Quar­tier mit Ver­tre­tern von sozia­len Trä­gern, Nach­barn, Archi­tek­ten und Pla­nern dis­ku­tiert und gemein­sam ent­wi­ckelt. Die­se Impul­se flos­sen auch in die Pla­nun­gen ein.“

Eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für ein funk­tio­nie­ren­des Quar­tier, ist die Mischung des Wohn­raum­an­ge­bots. „Des­halb errich­ten wir im Quar­tier ‚Hoch­ge­le­gen‘ Miet­woh­nun­gen im frei finan­zier­ten und geför­der­ten Bereich. Knapp 50% der neu­en Miet­woh­nun­gen sind nach dem Lan­des­wohn­raum­för­de­rungs­pro­gramm geför­dert und ste­hen für Men­schen, die einen Anspruch auf einen Wohn­be­rech­ti­gungs­schein haben, zur Ver­fü­gung. Die Ein­kom­mens­gren­ze für die­se Art der För­de­rung liegt bei einem Vier-Per­so­nen-Haus­halt bei 69.000 Euro für eine Woh­nung mit 90 m²“, so Buch­ta. Ergän­zend kommt ein Ange­bot zur Eigen­tums­bil­dung dazu. Die­se wird durch die REGIOWERT GmbH, einem gemein­sa­men Unter­neh­men der Stadt­sied­lung Heil­bronn GmbH und der Süd­WERT, in fünf Punkt­häu­sern rea­li­siert. Im Lau­fe der Jah­re wer­den die Woh­nun­gen vor­zugs­wei­se den Mie­tern zum Kauf ange­bo­ten und in Wohn­ei­gen­tum umge­wan­delt. Die Eigen­tums­bil­dung ist ein sta­bi­li­sie­ren­der Fak­tor in der Quar­tier­s­ent­wick­lung. Mit der Sied­lungs­werk GmbH und dem Deut­schen Roten Kreuz als wei­te­re Inves­ti­ti­ons­part­ner für das ‘Hoch­ge­le­gen‘ steht die Stadt­sied­lung Heil­bronn GmbH in enger Abstim­mung.

Der städ­te­bau­li­che Wett­be­werb, den Pesch Part­ner Archi­tek­ten Stadt­pla­ner aus Stutt­gart im Mai 2016 gewan­nen, gibt den Rah­men der Bebau­ung vor. Die kon­kre­te Pla­nung erfolg­te durch das Büro Mronz + Schae­fer Archi­tek­ten aus Köln als Gewin­ner der Mehr­fach­be­auf­tra­gung.

Das neue Quar­tier hat den Cha­rak­ter einer zusam­men­hän­gen­den Sied­lung mit weit­läu­fi­gen grü­nen Berei­chen. Die Punkt­häu­ser wer­den nach dem Stan­dard KfW-Effi­zi­enz­haus 55 errich­tet, die Rie­gel­häu­ser in Holz-Hybrid-Bau­wei­se. Bis zu sie­ben Geschos­se hoch sind die Punkt­häu­ser. Die Grund­ris­se der Gebäu­de bestehen aus einem Mix von Zwei- bis Fünf­zim­mer­woh­nun­gen. Bei der Pla­nung stan­den Nach­hal­tig­keit, Qua­li­tät und Zukunfts­taug­lich­keit im Fokus. So wur­de bei der Ent­wick­lung der Wohn­ein­hei­ten auf kom­pakt geplan­te Grund­ris­se geach­tet, um der kon­kre­ten Nach­fra­ge nach kom­pak­ten und damit bezahl­ba­ren Woh­nun­gen Rech­nung zu tra­gen.

Die städ­te­bau­li­che Struk­tur unter­stützt das Mit­ein­an­der der Bewoh­ner: So bie­ten die gestal­te­ten Außen­be­rei­che ein Mehr an Lebens­qua­li­tät und viel Platz für Aus­tausch, Frei­zeit und Spiel­mög­lich­kei­ten. Das neue Quar­tiers­zen­trum, das im nörd­li­chen Teil des Quar­tiers ent­steht, för­dert ein hohes Maß an nach­bar­schaft­li­chem Mit­ein­an­der und soll über das Quar­tier hin­aus aus­strah­len.

Für eine hohe Auf­ent­halts­qua­li­tät ist das Quar­tier ver­kehrs­be­ru­higt gestal­tet. Zum Abstel­len der Fahr­zeu­ge ist eine zen­tra­le Quar­tiers­ga­ra­ge vor­ge­se­hen. Geplant sind zusätz­li­che Mobi­li­täts­sta­tio­nen mit Bike- und Car­sha­ring und Mobi­li­täts­an­ge­bo­te inner­halb des Quar­tiers.

Die groß­zü­gi­gen Frei­flä­chen prä­gen das neue Quar­tier nach­hal­tig. Die Frei­an­la­gen wur­den in Zusam­men­ar­beit mit Land­schafts­ar­chi­tek­ten ent­wi­ckelt und mit dem Grün­flä­chen­amt abge­stimmt. Auch hier­auf wird beson­de­rer Wert gelegt, um den Bewoh­nern eine hohe Qua­li­tät zu bie­ten und eine Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Quar­tier zu schaf­fen. Ins­be­son­de­re ver­mit­telt der soge­nann­te „Kli­ma­wald“ mit sei­nen unter­schied­li­chen Auf­ent­halts­mög­lich­kei­ten ein inner­städ­ti­sches Natur- und Land­schafts­er­leb­nis. Gleich­zei­tig ist er ein Bei­trag im Rah­men der Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie des Quar­tiers.

„Wir sind uns der Grö­ße des Pro­jek­tes bewusst und möch­ten die Heil­bron­ner Bevöl­ke­rung sowie die zukünf­ti­gen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner des Quar­tiers mit einer regel­mä­ßi­gen Bericht­erstat­tung auf dem Lau­fen­den hal­ten. Zum Spa­ten­stich Ende Sep­tem­ber wird die Pro­jekt-Home­page fer­tig sein“, so Buch­ta.

Nach Vor­lie­gen der Geneh­mi­gun­gen star­ten die Bau­ar­bei­ten für die ers­ten Punkt­häu­ser im Sep­tem­ber 2021. Die Fer­tig­stel­lung des gesam­ten Quar­tiers ist für 2026 geplant. Das Gesamt-Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men beträgt über 200 Mio. Euro, davon trägt die Stadt­sied­lung rund 120 Mio. Euro. Neben der kom­mu­na­len Wohn­bau­to­ch­ter, der REGIOWERT GmbH und dem Deut­schen Roten Kreuz wird auch die Sied­lungs­werk GmbH im Hoch­ge­le­gen inves­tie­ren.

Die Stadt­sied­lung Heil­bronn GmbH

Die heu­ti­ge Toch­ter­ge­sell­schaft der Stadt Heil­bronn, gegrün­det 1856 vom Unter­neh­mer Adolph von Rauch, ist das zweit­äl­tes­te Woh­nungs­un­ter­neh­men in Deutsch­land. Mit rund 4.000 Miet­woh­nun­gen ist die Stadt­sied­lung Heil­bronn GmbH der größ­te Woh­nungs­an­bie­ter in Heil­bronn. Das Unter­neh­men steht ganz in der Tra­di­ti­on sei­nes Grün­ders für die Wohn­raum­ver­sor­gung und die damit ver­bun­de­nen sozia­len Auf­ga­ben, die Quar­tiers- und Stadt­ent­wick­lung sowie die Umset­zung von Pro­jek­ten im Bereich der Bil­dungs­in­fra­struk­tur. Mit der Inno­va­ti­ons­fa­brik Heil­bronn (IFH) und dem Zukunfts­park Wohl­ge­le­gen leis­tet sie auch einen wich­ti­gen Bei­trag für die städ­ti­sche Wirt­schafts­för­de­rung.

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