UNSER ENGAGEMENT
FÜR INNOVATIVES UND
BEZAHLBARES WOHNEN

Effiziente Lösungen für bezahlbaren Wohnraum als wichtige Bausteine der Strategie 2030

Stadtsiedlung setzt verstärkt auf modulares Bauen und serielle Sanierung

Die Stadt­sied­lung Heil­bronn setzt ver­stärkt auf seri­el­le Bau­wei­sen, um bezahl­ba­ren Wohn­raum zu schaf­fen und ihren Gebäu­de­be­stand kli­ma­freund­lich zu moder­ni­sie­ren. Neben modu­la­ren Neu­bau­ten plant das kom­mu­na­le Woh­nungs­bau­un­ter­neh­men erst­mals auch eine ener­ge­ti­sche Sanie­rung in seri­el­ler Bauweise.

Bei­de Ansät­ze sind Teil der lang­fris­ti­gen Aus­rich­tung der Stadt­sied­lung. Mit sei­ner Stra­te­gie 2030 ver­folgt das Unter­neh­men das Ziel, den eige­nen Bestand bedarfs­ge­recht wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zusätz­li­chen Wohn­raum zu schaf­fen – ins­be­son­de­re für Men­schen mit klei­nen und mitt­le­ren Einkommen.

Seri­el­les Bau­en schafft schnell neu­en Wohn­raum
Ein wich­ti­ger Bau­stein dabei ist das seri­el­le Bau­en in nach­hal­ti­ger Holz­bau­wei­se. Dafür hat die Stadt­sied­lung ein modu­la­res Wohn­kon­zept ent­wi­ckelt: kom­pak­te soge­nann­te „Stadt­bau­stei­ne“, die sich beson­ders für die Nach­ver­dich­tung bestehen­der Quar­tie­re eig­nen. Die Wohn­mo­du­le wer­den indus­tri­ell vor­ge­fer­tigt und anschlie­ßend auf der Bau­stel­le mon­tiert. Dadurch las­sen sich Bau­zei­ten deut­lich verkürzen und Kos­ten reduzieren.

„Die modu­la­re seri­el­le Bau­wei­se ist für uns eine überzeugende Ant­wort auf die Fra­ge, wie wir im Neu­bau schnell bezahl­ba­ren Wohn­raum für Men­schen mit mitt­le­ren und klei­nen Ein­kom­men bereit­stel­len kön­nen“, sagt Geschäftsführer Domi­nik Buchta.

Im ers­ten Schritt plant die Stadt­sied­lung sie­ben die­ser modu­la­ren Gebäu­de mit ins­ge­samt 42 Woh­nun­gen an drei Stand­or­ten in Heil­bronn. Die Woh­nun­gen wer­den voll­stän­dig im geför­der­ten Woh­nungs­bau rea­li­siert und ste­hen damit Men­schen mit Wohn­be­rech­ti­gungs­schein zur Verfügung. Bau­start der ers­ten drei Würfelgebäude an der Sont­hei­mer Stra­ße war im Febru­ar die­ses Jahres.

Ers­te seri­el­le Sanie­rung im Bestand
Par­al­lel zum modu­la­ren Neu­bau setzt das Unter­neh­men auch bei der Moder­ni­sie­rung sei­nes Bestands auf seri­el­le Ver­fah­ren. Im Unte­ren Indus­trie­ge­biet in der Chris­toph­stra­ße sol­len sechs Gebäu­de mit ins­ge­samt 36 Woh­nun­gen erst­mals seri­ell ener­ge­tisch saniert wer­den. Die Gebäu­de gehö­ren der Kate­go­rie „worst per­fo­ming buil­dings“ (WPB) an und ste­hen damit im ener­ge­ti­schen Sanie­rungs­fahr­plan an ers­ter Stelle.

„Mit der seri­el­len Sanie­rung in der Chris­toph­stra­ße gehen wir einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung kli­ma­neu­tra­ler Gebäu­de­be­stand und sam­meln gleich­zei­tig wich­ti­ge Erfah­run­gen für zukünftige Moder­ni­sie­rungs­pro­jek­te“, erklärt Domi­nik Buchta.

Geplant sind unter ande­rem vor­ge­fer­tig­te Fas­sa­den­ele­men­te mit Däm­mung und neu­en Fens­tern, Bal­ko­ne, dezen­tra­le Lüftungssysteme, eine Wär­me­pum­pe sowie Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen mit Mie­ter­strom­an­ge­bot. Nach Abschluss der Arbei­ten sol­len die Gebäu­de die Ener­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se A+ sowie den Stan­dard Effi­zi­enz­haus 55 EE errei­chen. Der Ener­gie­be­darf für die Wär­me­ver­sor­gung kann dadurch vor­aus­sicht­lich um bis zu 90 Pro­zent redu­ziert wer­den. Die Maß­nah­me soll im zwei­ten Quar­tal des Jah­res starten.

Ein Vor­teil des Ver­fah­rens ist, dass vie­le Arbei­ten von außen erfol­gen und die Bau­zeit vor Ort kurz bleibt. Dadurch kön­nen die Mie­te­rin­nen und Mie­ter wäh­rend der Moder­ni­sie­rung in ihren Woh­nun­gen bleiben.

Öffent­li­che För­de­rung der Sanie­rungs­maß­nah­me
Für die Maß­nah­me wer­den Lan­des­mit­tel aus dem Wohn­raum­för­der­pro­gramm sowie För­der­mit­tel der KfW in Anspruch genom­men. Ins­ge­samt kön­nen damit bis zu 70 Pro­zent der Inves­ti­ti­ons­kos­ten geför­dert werden.

Mit dem Ein­satz seri­el­ler Bau­wei­sen zeigt die Stadt­sied­lung, wie Unter­neh­men unter anspruchs­vol­len wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen gleich­zei­tig neu­en Wohn­raum schaf­fen, den Bestand moder­ni­sie­ren und ihre Kli­ma­zie­le vor­an­brin­gen können.

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