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Weiterer Meilenstein im Quartier Hochgelegen erreicht

Richtfest für Quartiershaus mit 50 Wohnungen und
sozialen Einrichtungen

Die Tage, an denen Bau­zäu­ne, Absperr­ba­ken und Krä­ne das Bild des Heil­bron­ner Quar­tiers Hoch­ge­le­gen prä­gen, nei­gen sich dem Ende zu. Die letz­ten fünf Wohn­häu­ser im Süd­wes­ten ste­hen kurz vor der Fer­tig­stel­lung. Am Diens­tag, 5. Mai, wur­de nun auch am vor­erst letz­ten Gebäu­de – dem Quar­tiers­haus – Richt­fest gefei­ert. Das sie­ben­stö­cki­ge Rie­gel­ge­bäu­de mar­kiert einen wich­ti­gen Mei­len­stein für das neu ent­wi­ckel­te Are­al. Es schafft nicht nur zusätz­li­chen Wohn­raum, son­dern wird mit Flä­chen für sozia­le Ein­rich­tun­gen und einem groß­zü­gig gestal­te­ten Vor­platz eine zen­tra­le Rol­le für das gemein­schaft­li­che Leben im Quar­tier übernehmen.

Ganz tra­di­tio­nell mit guten Wün­schen in Reim­form und glück­brin­gen­den Glas­scher­ben wur­de am Diens­tag vor einem Publi­kum bestehend aus Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern des Quar­tiers, am Bau Betei­lig­ten und poli­ti­schen Ver­tre­tern der Roh­bau mit einem Richt­fest gefeiert.

Ober­bür­ger­meis­ter Har­ry Mer­gel, zugleich Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der Stadt­sied­lung Heil­bronn, beton­te die Bedeu­tung des Gebäu­des für das sozia­le Mit­ein­an­der: Das Quar­tiers­haus sei ein zen­tra­ler Bau­stein für eine leben­di­ge Nach­bar­schaft. Eine wich­ti­ge Rol­le wird dabei das städ­ti­sche Quar­tiers­ma­nage­ment spie­len, das im Erd­ge­schoss ein sport­li­ches, kul­tu­rel­les und sozia­les Ange­bot für die Bewoh­ner­schaft bereit­stel­len wird.
Auch Stadt­sied­lungs-Geschäfts­füh­rer Domi­nik Buch­ta unter­strich die Bedeu­tung des Pro­jekts — über das ein­zel­ne Gebäu­de hin­aus: „Das Quar­tiers­haus steht exem­pla­risch für das, was wir im Hoch­ge­le­gen ins­ge­samt errei­chen woll­ten: ein zukunfts­ori­en­tier­tes Quar­tier, das kon­se­quent auf die Bedürf­nis­se sei­ner Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner aus­ge­rich­tet ist“.

Von Beginn an wur­de das Quar­tier Hoch­ge­le­gen ganz­heit­lich geplant. Neben Stadt, Archi­tek­ten und Fach­pla­nern waren auch sozia­le Trä­ger sowie Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rah­men eines Betei­li­gungs­pro­zes­ses ein­ge­bun­den. „Heu­te sehen wir, wie aus die­sen gemein­sa­men Über­le­gun­gen Schritt für Schritt Rea­li­tät gewor­den ist“, so Buchta.

Vor rund sechs Jah­ren begann die Umset­zung des Groß­pro­jekts. Ins­ge­samt ent­ste­hen 520 Wohn­ein­hei­ten, von denen 55 Pro­zent über das Lan­des­wohn­raum­för­der­pro­gramm geför­dert wer­den. Das Quar­tier erstreckt sich über eine Flä­che von rund 50.000 Qua­drat­me­tern – etwa ein Drit­tel davon sind öffent­li­che Frei­flä­chen. Hier lag ein beson­de­res Augen­merk auf kli­ma­an­ge­pass­ter Bepflan­zung. Ent­spre­chend resi­li­en­te Sträu­cher und Bäu­me – dar­un­ter 350 im eigens ange­leg­ten Kli­ma­wald – prä­gen das Quartier.

Ergänzt wird dies durch ein ver­kehrs­be­ru­hig­tes Kon­zept, das ein so natur­na­hes Woh­nen in der Stadt an die­ser Stel­le erst ermög­licht. Eine gro­ße Gara­ge unter der das Quar­tier umschlie­ßen­den Rie­gel­be­bau­ung redu­ziert den ober­ir­di­schen Ver­kehr. Fahr­rad­ga­ra­gen und Mobi­li­ty Hubs bie­ten Platz für mehr als 1.000 Fahr­rä­der. Zudem ste­hen E‑Lastenräder zur gemein­schaft­li­chen Nut­zung bereit.

Auch im Bau­pro­zess wur­de auf Nach­hal­tig­keit und Effi­zi­enz geach­tet: Die Gebäu­de der Man­tel­be­bau­ung ent­stan­den über­wie­gend in seri­el­ler Holz­hy­brid- und teil­wei­se Holz­mo­dul­bau­wei­se. Stan­dar­di­sier­te Grund­ris­se, wie­der­keh­ren­de Geschos­se sowie ein hoher Vor­fer­ti­gungs­grad – ins­be­son­de­re bei Fas­sa­den und Bädern – sorg­ten für wirt­schaft­li­che und res­sour­cen­scho­nen­de Abläufe.

Das Quar­tiers­haus im Über­blick
Das fünf- bis sie­ben­ge­schos­si­ge Gebäu­de am Man­fred-Wein­mann-Ring 11–13 soll bis zum ers­ten Quar­tal 2027 fer­tig­ge­stellt wer­den. Es umfasst mehr als 50 Woh­nun­gen, von denen rund 70 Pro­zent geför­dert sind. Neben den Flä­chen für das Quar­tiers­zen­trum ent­ste­hen Räu­me für eine Kin­der­groß­ta­ges­pfle­ge sowie zwei Wohn­grup­pen sozia­ler Trä­ger. Der neu gestal­te­te Vor­platz wird künf­tig als zen­tra­ler Treff­punkt im Quar­tier dienen.

Hier fin­den Sie die Pres­se­mel­dung zum Download.

Bild­nach­wei­se: Stadt­sied­lung Heilbronn

Bild­nach­wei­se: Bloomimages

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